309 – Sexualität darf mit uns erwachsen werden
Was erwachsene Sexualität bedeuten kann – und warum die alles andere als langweilig sein muss
Was bedeutet es eigentlich, wenn Sexualität erwachsen wird? Wird sie vernünftiger, kontrollierter – vielleicht sogar langweiliger? Oder könnte genau das Gegenteil passieren?
In dieser Folge denke ich darüber nach, was erwachsene Sexualität für mich bedeutet. Und warum sie nichts damit zu tun hat, wie viele Menschen wir schon im Bett hatten, wie viele Praktiken wir kennen oder wie offen wir über Sex sprechen können.
Vielleicht zeigt sich sexuelle Reife an ganz anderen Stellen: darin, dass eine sexuelle Begegnung nirgendwo ankommen muss. Dass ein Nein nicht gleich zu einer Aussage über unseren Wert oder unsere Beziehung wird. Dass wir Dinge, die wir jahrelang über unsere Sexualität zu wissen glaubten, wieder infrage stellen dürfen. Und dass Sexualität sich verändern kann, ohne dass mit ihr etwas falsch ist.
Denn vielleicht bedeutet Erwachsenwerden gar nicht, dass Sexualität enger, vernünftiger oder berechenbarer wird. Vielleicht darf sie weiter werden.
Diese Folge erscheint an meinem 40. Geburtstag – und passend dazu startet heute auch mein neues Projekt „365 Fragen über erwachsene Sexualität“: Ein Jahr lang verschicke ich jeden Tag eine Frage über Sex, Lust, Körper und Begegnung. Keine Lektionen, keine Aufgaben, keine richtigen Antworten. Einfach 365 Mal die Möglichkeit, neugierig auf die eigene Sexualität zu schauen.
Alle Infos zu den 365 Fragen findest du hier.
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Alles Liebe, Yvonne
